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Der Schulranzen

Cool, gesund und sicher durch die Grundschulzeit
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Der Schulranzen

Cool, gesund und sicher durch die Grundschulzeit

Bald ein Schulkind

Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist für jedes Kind ein einschneiden­des Erlebnis. Viele Kinder freuen sich auf den Schulanfang, die Schultüte und manche sogar auf die Hausaufgaben. Andere wissen von älteren Geschwistern schon, dass es in der Schule nicht mehr so viel Zeit zum Spielen gibt wie bisher, und sind ein wenig verhalten. Doch jedes Kind freut sich auf seinen Schulranzen!

Ihr als Eltern seid aber vielleicht unsicher, worauf es neben dem Lieblingsmotiv noch ankommt. Wir von Scooli helfen euch mit unseren Tipps bei der richtigen Entscheidung!

Der richtige
Schulranzen:
Tipps zum Kauf

Auch wenn euer Kind anderer Meinung ist:
Das Wichtigste an einem Schulranzen ist, dass er gut passt. Da können die Autos, Feen, Pferde und Fußbälle noch so verlockend sein – wenn der Schulranzen nicht richtig sitzt, macht er auch bald keinen Spaß mehr. Daher solltet ihr nicht einfach das erstbeste Modell kaufen, sondern darauf Wert legen, dass der Schulranzen zum Kind und auch das Kind zum Schulranzen passt.

Grundsatzfrage: Schulranzen
oder Schulrucksack?

Auf die Frage, ob ein Schulranzen oder Schulrucksack besser ist, gibt es kein Richtig oder Falsch. Jedes System hat Vor- und Nachteile. Ein normaler Rucksack ist leichter als ein Schulranzen, aber auch weniger stabil. Inzwischen gibt es aber spezielle Schulrucksäcke, die – wie Schulranzen – eine stabile Bodenplatte haben und aus strapazierfähigem Material gefertigt sind. Somit sind diese auch für Grundschulkinder eine gute Wahl.

Stabilität ist besonders in der Grundschule ein wichtiges Argument, denn die Schultaschen werden auch gerne als Sitzgelegenheit genutzt oder sogar durch den Schulflur geworfen. Egal welche Präferenz ihr habt, auch hier sollte vor allem nach der Passform und dem Tragekomfort entschieden werden.

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Passform

Um einen gut passenden Schulranzen zu finden, ist Probetragen unerlässlich. Die Modelle – mögen sie auch ähnlich aussehen – unterscheiden sich zum Teil sehr stark in der Polsterung des Rückens, dem Verlauf der Träger, der Größe und Breite. Daher ist es wirklich wichtig, die in Frage kommenden Modelle auf dem Rücken des Kindes zu sehen.

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Lasst euch beim Schulranzenkauf beraten.
Am besten probiert euer Kind die unterschiedlichen Modelle in einem Design, das garantiert nicht in Frage kommt. So geht es beim Probetragen allein um den guten Sitz. Im Anschluss kann dann das schönste Design des passenden Modells ausgesucht werden.

Achtet auf eine ergonomische Polsterung des Rückens. Diese ist gegeben, wenn besonders der untere Rücken durch ein Polster gestützt wird – so kann ein Hohlkreuz vermieden werden. Ebenfalls wichtig sind breite, S-förmige Schulterträger: Durch sie wird das Tragen des Gewichts angenehmer und ein Einschneiden der Träger an Schultern, Hals oder Achseln verhindert. Die Träger sollten mindestens 50 cm lang und einfach zu verstellen sein.

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Der Schulranzen muss im Hochsommer genauso gut sitzen, wie im tiefsten Winter. Am besten simuliert ihr die unterschiedlichen Jahreszeiten beim Probetragen. Also: Jacke nicht vergessen!

Für die Entlastung des Rückens kann auch ein Hüftgurt, wie man ihn von Wander- und Trekkingrucksäcken kennt, hilfreich sein. Besonders wichtig ist er bei den Schulrucksäcken. Dadurch wird das Gewicht auf der Hüfte sozusagen abgestützt und die Belastung auf den Schultern verringert. Bei einigen Modellen ist der Gurt abnehmbar oder kann separat dazugekauft werden. Er nützt aber natürlich nur, wenn euer Kind ihn auch benutzt.

Wie sitzt der
Schulranzen richtig?

Die Schultasche sitzt perfekt, wenn er an beiden Schulterblättern anliegt, während gleichzeitig die Oberkante bei einem Schulranzen nicht über die Schultern hinausragt – bei einem Schulrucksack ist sie leicht oberhalb der Schultern. Das untere Ende sollte bei beiden am Beckenkamm abschließen.

Bei Rucksäcken ist es hilfreich, wenn man ihn mit Kompressionsgurten oder einem Tunnelzugband flacher zusammenziehen kann – beispielsweise, wenn nicht viel im Rucksack getragen wird. So fliegt der Inhalt nicht umher und das Gewicht bleibt nah am Rücken.

Egal ob Rucksack oder Schulranzen – er sollte symmetrisch mit beiden Trägern (statt nur einem) getragen werden. Das ist zwar nicht so lässig, aber entscheidend für einen gesunden Rücken. Ein Brustgurt verhindert das Verrutschen der Träger und unterstützt gleichzeitig eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.

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Packt beim Anprobieren einige Bücher in den Schul­ranzen, um zu testen wie er in beladenem Zustand sitzt.

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17 % des Körpergewichts Scooli
1.300 g Leergewicht im
Grundschulalter
Scooli
1.500 g Leergewicht ab
der Mittelstufe
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Größe und Gewicht

Im Grundschulalter sollte das Leergewicht des Schulranzens nicht mehr als 1.300 g betragen, in der Mittel- und Oberstufe dürfen es etwa 1.500 g sein.

Mit Inhalt sollte eine Schultasche natürlich auch so leicht wie möglich sein. Doch was ist die Höchstgrenze? Ab wann schadet das Gewicht dem Rücken eures Kindes? Die früher geltende Regel, ein Schulranzen soll nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts wiegen, ist inzwischen widerlegt. In der Kid-Check-Studie1 wurde untersucht, dass Kinder ein bisschen mehr aushalten, ohne dass es ihnen und ihrem Rücken schadet.

Das Ergebnis: Die Schulranzen wiegen bei Zweit- und Drittklässlern im Durchschnitt etwa 17 Prozent2 des Körpergewichts und durch dieses Gewicht (vier bis fünf Kilo) entstehen dem Kind keine Schäden. Ganz im Gegenteil – die Bauch- und Rückenmuskulatur wird dadurch sogar gestärkt, wie die Studie herausfand.3

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Ein Tragegriff am Schulranzen erleichtert das Anheben und das Aufsetzen.

17 % des Körpergewichts Scooli
1.300 g Leergewicht im
Grundschulalter
Scooli
1.500 g Leergewicht ab
der Mittelstufe
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Wie lange hält ein Schul­ranzen?

Die Stabilität eines Schulranzens ist darauf ausgelegt, die gesamte Grundschulzeit gut zu überstehen. Er sollte es auf jeden Fall aushalten, dass hin und wieder die Trinkflasche ausläuft oder andere kleine Miss­geschicke passieren. Dafür haben Schulranzen wasser­abweisendes Material oder sogar eine Öse, durch welche die Flüssigkeit ablaufen kann und Bücher sowie Hefte verschont werden.

Bei manchen Kindern ist mit dem Wachstum ein anderes Modell nötig. Ist euer Kind bei der Einschulung sehr klein, empfiehlt es sich, einen möglichst kleinen und leichten Schulranzen auszuwählen. Doch möglicherweise kommt bald ein Wachstumsschub und der Ranzen sitzt nicht mehr richtig. Dann sollte ein, der Größe entsprechend, gut sitzendes Modell besorgt oder wahlweise zu Beginn bereits ein mitwachsendes Modell gekauft werden.

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Sollte wirklich etwas am Schulranzen kaputtgehen, wendet euch einfach an den Verkäufer. Sich lösende Nähte kann auch ein Schuster schnell und günstig reparieren.

Der Preis

Gleich vorweg: Ein guter Schulranzen kostet Geld. Darum sollte er auch mit Bedacht ausgewählt sein. Das betrifft natürlich die Qualität, aber auch das Design. Besprecht mit eurem Kind, dass es das ausgewählte Muster auch noch nach der ersten Euphorie toll finden muss.

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Schaut euch genau an, welche Pakete angeboten werden. Ist im Preis bereits das Federmäppchen, ein Schlamper­mäppchen, der Turnbeutel und eventuell eine Heftbox oder weiteres Zubehör (wie ein Geldbeutel) enthalten? So kann oft mehr gespart werden, als bei einem günstigen Schulranzen mit separaten Extras.

Auf diese Eigenschaften solltet ihr achten:

Stabilität

Grundsätzlich sind Schulranzen und spezielle Schulrucksäcke deutlich stabiler als normale Rucksäck. Beide sollten auch mit Inhalt sicher stehen.

Einteilung der Fächer

Wichtig ist ein Innenfach an der Rückwand. Denn nur auf diese Weise können schwere Bücher oder Gegenstände nah am Rücken platziert werden, was die Belastung für den Rücken verringert.

Verschlüsse

Es klingt vielleicht albern, aber die Verschlüsse und Reißverschlüsse sollten von euren Kindern leicht geöffnet und geschlossen werden können. Es ist sehr ärgerlich, wenn ein Kind mit seinen kleinen Händen die Schnallen nicht gut bedienen kann. Gerade Magnetschlösser sind für die ABC-Schützen wunderbar geeignet.

Material

Das Material der Schultasche sollte wasserabweisend sein – schließlich wird euer Kind bei jedem Wetter draußen unterwegs sein.

Diese Eigenschaften sollte ein Schulranzen besitzen
Mädchen
Jungen
Motiv wählen, das möglichst lange getragen wird Scooli
Scooli
Auf Stabilität achten, damit der Inhalt gut geschützt ist Scooli
Scooli
Verstärkter Boden, damit der Inhalt sicher und sortiert steht Scooli
Scooli
Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit des Kindes Scooli
Scooli
Leicht zu öffnende und schließende Verschlüsse Scooli
Scooli
Scooli Tragegriffe erleichtern das Anheben und Aufsetzen des Schulranzens
Scooli
Kleines Innenfach für Schlüssel, Geld oder Ausweise Scooli
Scooli
Ergonomische Polsterung, um den Rücken zu stützen und ein Hohlkreuz zu vermeiden Scooli
Scooli
Breite, s-förmige Schulterträger zur besseren Gewichts­verteilung und einfach zu verstellen Scooli
Scooli
ScooliWasserabweisend bei Regen
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Brustgurt entlasten Schultern und Rücken Scooli
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Hüftgurt zur Entlastung von Schultern und Rücken. Bei diesem Modell separat erhältlich Scooli
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ScooliInnenfach an der Rückwand, um schwere Inhalte nah am Rücken zu platzieren
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Leergewicht dieses Modells: 1.050g. Bepackt wiegt ein Schulranzen ca. 4.000 – 5.000 gScooli
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Schulranzen muss im Sommer (leicht angezogen) wie Winter (dick angezogen) gut sitzen Scooli
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Praktisches Set inkl. Accessoires wie Turnbeutel, Schlamperbox und Heftbox Scooli
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Motiv wählen, das möglichst lange getragen wird Scooli
Scooli
Auf Stabilität achten, damit der Inhalt gut geschützt ist Scooli
Scooli
Verstärkter Boden, damit der Inhalt sicher und sortiert steht Scooli
Scooli
Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit des Kindes Scooli
Scooli
Leicht zu öffnende und schließende Verschlüsse Scooli
Scooli
Scooli Tragegriffe erleichtern das Anheben und Aufsetzen des Schulranzens
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Kleines Innenfach für Schlüssel, Geld oder Ausweise Scooli
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Ergonomische Polsterung, um den Rücken zu stützen und ein Hohlkreuz zu vermeiden Scooli
Scooli
Breite, s-förmige Schulterträger zur besseren Gewichts­verteilung und einfach zu verstellen Scooli
Scooli
ScooliWasserabweisend bei Regen
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Hüftgurte entlasten Schultern und Rücken Scooli
Scooli
Brustgurt verhindern ein Verrutschen der Träger und verteilen so das Gewicht gleichmäßig Scooli
Scooli
ScooliInnenfach an der Rückwand, um schwere Inhalte nah am Rücken zu platzieren
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Leergewicht dieses Modells: 970 g. Bepackt wiegt ein Schulranzen ca. 4.000 – 5.000 g Scooli
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Schulranzen muss im Sommer (leicht angezogen) wie Winter (dick angezogen) gut sitzen Scooli
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Praktisches Set inkl. Accessoires wie Turnbeutel, Schlamperbox und Heftbox Scooli
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Ordnung im Schulranzen

Praktischerweise gibt die Einteilung des Schulranzens bereits eine gewisse Ordnung vor. Doch selbst diesen Raum können Kinder sehr kreativ füllen. Achtet darauf, dass euer Kind von Anfang an lernt, nur die notwendigen Bücher, Hefte und Utensilien mitzunehmen. Das ist nicht nur wegen des Gewichts der Schultasche sinnvoll, sondern auch, weil sonst Manches leichter verloren geht. Darum empfiehlt es sich, den Schulranzen mindestens einmal im Monat komplett auszuräumen und unnötige Zettel, Papierchen, alte Stifte oder Pausenbrotreste zu entsorgen. Vielleicht taucht dann auch der lange gesuchte Elternbrief wieder auf.

Außer den Schulsachen für den aktuellen Tag gehören in die Schultasche noch das Federmäppchen mit gespitzten Bunt- und Filzstiften, Taschentücher, eine Brotzeitdose und eine Trinkflasche. Gibt es eine Schulbibliothek oder den Bücherbus, sollten die dafür benötigten Ausweise ebenfalls im Schulranzen aufbewahrt werden – am besten im Federmäppchen oder in einem Fach mit Reißverschluss. Ebenso kann dort der Hausschlüssel hineingesteckt werden, wenn das Kind bereits alleine nach Hause gehen darf.

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Im Schulranzen sollten schwere Bücher möglichst nah am Rücken platziert werden, leichtere Gegenstände können weiter außen eingeräumt werden. Sinnvoll ist auch eine Heftbox oder Jurismappe, in denen Arbeitsblätter und Elternbriefe knitterfrei transportiert werden können. Die genauen Informationen darüber, welche Hefte und Utensilien euer Kind benötigt, erhaltet ihr von der Schule rechtzeitig vor Schulbeginn oder in den ersten Tagen des neuen Schuljahres.

Sicherheit

Wie sicher euer Kind auf dem Schulweg unterwegs ist, hängt sehr stark von der Sichtbarkeit ab. Jedes Jahr verunglücken etwa 30.000 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr. Im Winter trifft es doppelt so viele Kinder wie im Sommer. Die Unfälle passieren häufig, weil Kinder von Autofahrern zu spät gesehen werden. Kinder nehmen häufig automatisch an, dass Autofahrer sie sehen können/werden. Erst ab dem achten Lebensjahr können sie einschätzen, dass es einen Unterschied zwischen Sehen und Gesehen werden gibt.

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Wie gut – oder schlecht – sichtbar ein Kind ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehört zum einen der Schulranzen, der möglichst große Reflektorflächen an allen Seiten haben sollte. Doch es gibt noch weitere Elemente, die zur Sicherheit beitragen. Der ADAC empfiehlt eine Reflektorweste über Jacke und Schulranzen, ähnlich den Warnwesten, zu tragen. Es wurde festgestellt, dass Kinder mit einer solchen Weste schon aus einer Entfernung von 140 Metern gesehen werden können. Grundsätzlich spielt es auch eine Rolle, was das Kind an Straßenkleidung trägt. Dunkle Kleidung wird grundsätzlich schlechter gesehen als helle Kleidung, nämlich erst in etwa 25 Metern Entfernung – oder besser: In 25 Metern Nähe! Bei heller Kleidung sind es immerhin schon 40 Meter.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Sicherheit ist die Sehstärke. Kinder und Erwachsene mit Sehschwächen sind deutlich häufiger in Unfälle verwickelt als Personen mit vollem Sehvermögen. Bei der Schuleingangs­untersuchung wird auch ein Sehtest durchgeführt. Doch selbst wenn zu diesem Zeitpunkt alles in Ordnung war, solltet ihr das Sehvermögen regelmäßig testen, denn gerade bei Kindern kann es sich schnell verändern.

Ist mein Kind
Reif für die
Schule?

Wahrscheinlich habt ihr selbst ein gutes Gespür dafür, ob euer Kind bereit für die Schule ist, oder nicht. Doch es gibt noch weitere Hinweise. Zum einen ist das die Einschätzung der Erzieher/innen im Kindergarten: Sie bekommen im Alltag gut mit, wie sich euer Kind in der Gruppe verhält, wie gut es sich konzentrieren und stillsitzen kann, ob es schon Interesse an Zahlen und Buchstaben hat oder noch sehr verspielt ist. All diese Fähig- und Fertigkeiten sind relevant für einen erfolgreichen Start in die Schullaufbahn. Es lohnt sich daher, diese Einschätzung ernst zu nehmen.

U9 – Vorsorgeuntersuchung

Einen weiteren Hinweis gibt die U9, die letzte Vorsorge­untersuchung vor der Einschulung beim Kinderarzt. Sie findet um den fünften Geburtstag statt. Neben einer eingehenden körperlichen Untersuchung stellt der Kinderarzt eurem Kind viele Fragen und lässt Aufgaben lösen. So kann er erkennen, ob das Kind altersgerecht entwickelt ist und die Aufgaben bewältigen kann, die ein Schulkind können sollte. Jetzt ist auch noch ausreichend Zeit, das Kind zu unterstützen, wenn es noch Nachholbedarf gibt. Beispielsweise in Form einer Therapie beim Logopäden, wenn die Aussprache noch nicht ganz in Ordnung ist.

Schuleingangs­untersuchung

Ein weiterer Termin ist die Schuleingangsuntersuchung, die vom örtlichen Gesundheitsamt durchgeführt wird. Die genauen Modalitäten sind von Bundesland zu Bundesland verschieden; gemeinsam ist allen aber, dass es sich um einen Pflichttermin handelt.

Gespräch mit der
Schulleitung suchen

Solltet ihr euch noch immer unsicher sein, besteht – zu guter Letzt – auch die Möglichkeit, mit der Schulleitung der Grundschule das Gespräch zu suchen und gemeinsam zu entscheiden, ob ein Kind vielleicht besser noch ein Jahr zurückgestellt werden sollte.

ScooliCheckliste für
den Schulbeginn

Unsere Checkliste hilft euch einzuschätzen, ob sich euer Kind schon Richtung Einschulung entwickelt oder wo vielleicht noch Übungsbedarf besteht. Diese Übersicht dient nur als grobe Orientierung. Ihr seid unsicher, ob euer Kind schulreif ist? Dann sprecht mit Erziehern, dem Kinderarzt und der Schulleitung.

1. Körperliche Entwicklung

  • Euer Kind zieht sich selbstständig an und geht alleine zur Toilette.
  • Es wäscht sich alleine und putzt seine Zähne.
  • Es erledigt einfache Aufgaben selbstständig.
  • Seinen Schulranzen kann das Kind alleine tragen.

2. Motorische Entwicklung

  • Es schreibt seinen Vornamen und die Zahlen bis 10.
  • Es kann vorgegebene Formen ausmalen, ohne stark über den Rand zu malen.
  • Das Kind führt einfache Bastelarbeiten mit Schere und Kleber selbst durch.
  • Es ist in der Lage einen Ball zu fangen.
  • Auf einem Bein stehen und hüpfen bereitet eurem Kind keine Schwierigkeiten.
  • Es kann Treppen mit wechselndem Fuß steigen.
  • Es bindet selbstständig eine Schleife.

3. Konzentrations­fähigkeit
und geistige Entwicklung

  • Beim Vorlesen ist euer Kind auf die Geschichte konzentriert.
  • Es merkt sich mehrere aufeinander folgende Arbeitsaufträge („Bring deinen Teller in die Küche, zieh deinen Schlafanzug an und geh dann Zähne putzen“).
  • Das Kind ist in der Lage Farben, Formen und Größen zu unterscheiden.
  • Auch kann es sich über einen längeren Zeitraum alleine beschäftigen.
  • Es zeigt ein gewisses Durchhaltevermögen, in dem es sich beispielsweise längere Zeit mit einer Bastelarbeit beschäftigt oder ein Puzzle vollendet.
  • Es kann bis 10 zählen.

4. Sprachliche Entwicklung

  • Es spricht in verständlichen und ganzen Sätzen.
  • Einfache Texte, die ihm vorgelesen werden, versteht euer Kind.
  • Es kann eine einfache Geschichte mit eigenen Worten wiedergeben.
  • Es erzählt in verständlicher Weise was es heute erlebt hat.

5. Soziales Verhalten und Integration

  • Es fügt sich in eine Gruppe ein, ohne auffallende Schüchternheit.
  • Euer Kind hat kein Problem damit, einige Stunden von euch getrennt zu sein.
  • Es hat mehrere Freunde und kann sich in einer größeren Gruppe behaupten.
  • Das Kind kann Regeln einhalten.
  • Es trägt Konflikte angemessen ohne körperliche Gewalt aus.
  • Es kann mit Frust umgehen, wie bei einem Spiel zu verlieren oder ein „Nein“ akzeptieren.
  • Ein Bedürfnis (wie Hunger) kann euer Kind für eine gewisse Zeit zurückstellen.

Der sichere Schulweg

Sobald euer Kind in die Schule kommt, ist es durch den täglichen Schulweg dem Straßenverkehr verstärkt ausgesetzt. Nach einiger Zeit gehen viele Kinder auch ohne Mama oder Papa in die Schule – sie sind ja schließlich schon groß! Damit eure Kinder auch sicher und gut in die Schule und wieder nach Hause kommen, haben wir einige Tipps für euch:

1 Den sichersten
Schulweg suchen

Vielleicht ist es nicht sofort klar, welcher Weg der sicherste ist. Und vor allem: Häufig ist es auch nicht der kürzeste! Geht daher selbst einmal mit wachsamen Augen durch euer Viertel und überlegt, welcher Weg tatsächlich der geeignetste ist. Stehen an Kreuzungen Schulweghelfer? Wenn nicht, dann sucht eine Route, bei der riskante Übergänge gesichert sind. Erklärt eurem Kind immer wieder, wo welche Herausforderungen auf es warten.

2 Rechtzeitig
üben

Auch wenn euer Kind sich in der Gegend bereits gut auskennt, so hat es sich bisher wahrscheinlich immer darauf verlassen, dass ihr aufpasst. Spätestens, wenn euer Kind allein in die Schule geht, muss es aber selbst auf den Weg achten. Übt daher einige Wochen vor dem Schulbeginn gemeinsam den Schulweg und das Überqueren von Straßen. Bitte bedenkt dabei, dass Kinder sich schneller ablenken lassen und zudem zwei- bis dreimal langsamer reagieren als Erwachsene.

3 Am Anfang nicht
alleine gehen lassen

Den ersten Schultag bestreitet die Familie wenn möglich gemeinsam. Doch auch in den ersten Wochen ist für euer Kind so vieles neu und ungewohnt, dass ihr es unterstützen könnt, wenn ihr es auf dem Schulweg begleitet. Nach und nach kann dann der Schulweg auch alleine oder zusammen mit anderen Kindern aus der Nachbarschaft gegangen werden.

4 Genug Zeit
einplanen

Wenn Kinder sich beeilen müssen oder es morgens Stress oder Streit gab, werden sie schnell leichtsinnig, sind abgelenkt und achten weniger auf mögliche Gefahrensituationen. Deshalb ist es wichtig, dass ihr morgens ausreichend Zeit für ein Frühstück – auch das ist wichtig für die Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit – und den Schulweg einplant.

5 Geh nicht mit
Fremden mit!

Leider kommt es immer wieder vor, dass Kinder in mehr oder weniger guter Absicht von fremden Personen angesprochen werden. Auch wenn das ein unangenehmes Thema ist, solltet ihr mit eurem Kind besprechen, was in einem solchen Fall zu tun ist. Viele Schulen bieten auch Elternabende oder sogar Kurse für Kinder an, in denen das beste Vorgehen geübt wird. Falls das an eurer Schule nicht der Fall ist, regt doch einen Themenabend an!

6 Ab wann dürfen Kinder mit
dem Fahrrad zur Schule?

Auch wenn Kinder das Radfahren sicher beherrschen, so können sie die vielen Einflüsse im Straßenverkehr noch nicht unbedingt einschätzen und richtig darauf reagieren. Generell wird empfohlen, dass Grundschüler ihren Schulweg zu Fuß zurücklegen. Viele Schulen bitten darum, Kinder frühestens mit dem Ablegen der Fahrradprüfung in der dritten oder vierten Klasse mit dem Rad zur Schule fahren zu lassen. Mit Rollern und anderen Gefährten verhält es sich ähnlich wie mit dem Fahrrad. Wenn es nicht nötig ist, sollte das Kind zu Fuß gehen, ansonsten sollte das Vorgehen der Schule erfragt werden.

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Ideen für die Schultüte

Für die ABC-Schützen gibt es neben dem Schulranzen noch etwas sehr Wichtiges: die Schultüte. Es gibt unzählige Tipps und Ideen, was in die Schultüte gefüllt werden könnte. Hier findet ihr ein paar schöne Beispiele:

Brotzeitdose & Flasche

Nach dem Kindergarten ist die Zeit für eine neue Brotzeitdose und eine neue Flasche gekommen – und die macht sich gut in der Schultüte. Achtet bei der Auswahl darauf, dass die Dose auch in das entsprechende Fach des Schulranzens passt!

Namenssticker für die Hefte

Jedes Heft, der Malkasten, der Sportbeutel, die Bastelkiste und mehr – alles sollte muss mit dem Namen eures Kindes beschriftet werden. Wie wäre es da mit einigen schönen Namenschildern?

Erstlesebuch

Die ersten Monate in der Schule dienen dem Kennenlernen der Buchstaben und dem Lesen Lernen. Nutzt doch den Elan, in dem ihr ein kleines Erstlesebuch zu einem spannenden Thema in die Schultüte packt!

Besonderes fürs Federmäppchen

Im Federmäppchen sind die wichtigsten Stifte bereits enthalten. Doch Kinder wollen gerne genauso tolle Sachen haben, wie ihr sie auf eurem Schreibtisch habt. Mit einem Textmarker, einem Glitzerstift oder einem schicken Radiergummi kann man den Kleinen eine Freude machen.

Natürlich auch ein paar Süßigkeiten

Auch wenn in eine gesunde Brotzeit keine Süßigkeiten gehören, so sind zum Schulbeginn ein paar der Lieblingssüßigkeiten in der Schultüte absolut in Ordnung.

Besondere Geschenke

Der Schulbeginn stellt eine große Veränderung für euer Kind dar. Möchtet ihr diese mit einem besonderen Geschenk untermauern? Das ist zwar nicht notwendig, aber womöglich gibt es Familientraditionen, die ihr fortführen wollt. Bekam vielleicht jedes Kind in der Familie eine Armbanduhr? Oder gab es ein gemeinsames Familienessen im Restaurant oder einen gemeinsamen Ausflug?

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Auch wenn der nahende Schulbeginn einen neuen Lebensabschnitt für das Kind und die Familie bedeutet, so klappt die Umstellung am besten, wenn ihr als Eltern Zuversicht und Ruhe ausstrahlt.

Und der passende Schulranzen ist schon fast die halbe Miete. Wir wünschen dem neuen Schulkind viel Erfolg und viel Spaß in der Schule!

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